Behandlungsablauf

Nach der ausführlichen Aufnahme der Beschwerden und Vorgeschichte (Anamnese) folgt eine Untersuchung des gesamten Körpers. Hierbei werden mit den Händen Spannungsmuster und Bewegungseinschränkungen aufgespürt. Anschließend erfolgt die erste Behandlung.

LiegeIn der Osteopathie ist der freie Fluss der Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe, Liquor) für die Gesundheit elementar. Durch sanfte Techniken wird das Gewebe wieder ins Gleichgewicht gebracht, Blockaden und Barrieren entfernt. Während der Behandlung kann es zu einer tiefen Entspannung kommen.

Der Behandlungszyklus und die Behandlungshäufigkeit richten sich nach dem Beschwerdebild und dem Empfinden des Patienten. Der Körper benötigt eine angemessene Zeit zur Reorganisation. In der Regel empfiehlt sich die nächste Behandlung nach zwei bis vier Wochen, bei akuten Schmerzen auch eher. Die Behandlung wird immer individuell auf die aktuelle Situation abgestimmt.

Die Abrechnung der Behandlung erfolgt nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker. Eine vollständige oder teilweise Erstattung durch die Private Krankenversicherung, die Beihilfe oder einer Zusatzversicherung hängt vom individuellen Vertrag des einzelnen Patienten ab. Die Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen leider keine Kosten für eine Behandlung durch Heilpraktiker.

Eine osteopathische Behandlung kann bei allen Funktionsstörungen des Körpers angewandt werden. Beispiele hierfür sind:

Im Bereich des Bewegungsapparates:

  • Rückenschmerzen
  • Wirbelsäulen- und Gelenkprobleme
  • Bandscheibenleiden
  • Hexenschuss, Ischiasbeschwerden
  • Schleudertrauma
  • Verletzungsfolgen
  • Nackenverspannungen, Eingeschlafene Arme


Im internistischen Bereich:

  • Bauchschmerzen
  • Chron. Magen- und Verdauungsbeschwerden
  • Sodbrennen, Gallenbeschwerden
  • Organsenkungen
  • Venöse Stauungen, Lymphstauungen
  • Atembeschwerden


Im urogenitalen Bereich:

  • Blasen- und Nierenprobleme
  • Inkontinenz
  • Prostatabeschwerden


Im gynäkologischen Bereich:

  • Menstuationsbeschwerden
  • Wecheljahresbeschwerden
  • Vernarbungen und Verwachsungen
  • Schwangerschaftsbegleitung


Im Hals-Nasen-Ohren-Bereich:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Kiefergelenksbeschwerden, Zähneknirschen
  • Ohrenschmerzen, Tinnitus
  • Chron. Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Schwindel


In der Kinderheilkunde:

  • Spuck- und Schreikinder
  • Schiefhals
  • Konzentrations- und Lernschwierigkeiten
  • Hyperaktivität


Des weiteren bei:

  • Erschöpfungszuständen
  • Schlafstörungen
  • Stress
  • Immunschwäche
  • Begleitbehandlung bei schulmedizinischen Therapien

… und als vorbeugende Therapie!

Kennt Osteopathie Grenzen?

Die Grenzen der Osteopathie liegen dort, wo die Selbstheilungskräfte den Körper nicht mehr gesunden lassen. Sie ist auch keine Notfallmedizin, die in lebensbedrohlichen Situationen rettend eingreifen kann. Bei Infektionen, wie auch bakteriell bedingten Entzündungen, ist das Wiederherstellen der Bewegung nicht immer angezeigt, da sich dadurch die Infektion verbreiten könnte.

Preis für eine Behandlung

Der Preis für eine Osteopathie-Behandlung richtet sich nach den medizinisch indizierten Behandlungsmaßnahmen, bzw. nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker GebüH. Gern gebe ich Ihnen hierzu nähere Auskünfte.